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Ursachen
Die Parkinsonsche
Krankheit wird dadurch verursacht, dass eine Gruppe von
Nervenzellen im Gehirn die Fhigkeit verliert, gengende Mengen von
Dopamin (Botenstoff) herzustellen. Dopamin wird bentigt, um runde,
koordinierte Bewegungen durchzufhren und zur Muskelentspannung.
Warum die Zellen aufhren, Dopamin zu produzieren, ist noch nicht
bekannt.

Die Parkinsonsche
Krankheit wird manchmal als idiopathisch bezeichnet, was bedeutet,
dass die primre Ursache unbekannt ist. Dies um sie vom
Parkinsonismus zu unterscheiden, welcher die Symptome einer
bekannten Ursache umfasst. Studien vermuten, dass genetische
Faktoren bei der Verursachung von Parkinson eine wichtige Rolle
spielen, obwohl eine aktuelle Studie herausfand, dass diese in
Fllen, die sich nach dem 50. Altersjahr entwickeln, selten
entscheidend sind. Nichtsdestotrotz kann die Identifizierung der
genetischen Abnormalitten, welche den frhen Ausbruch der
Parkinsonschen Krankheit verursachen, den Forschern helfen, mehr
ber den der Krankheit selber zugrunde liegenden Mechanismus
herauszufinden. Auch mit mit dem Grundverstndnis der abnormalen
biochemischen Mechanismen im Gehirn, welche Parkinson verursachen,
weiss niemand, wie lange es dauert, bis die Nervenschdigungen und
der Dopaminmangel Symptome hervorrufen. Ein erste Vermutung geht
dabei von ca. fnf Jahren aus.
Die Ursache der
Parkinsonschen Krankheit bleibt ein Mysterium. Die meisten Leute,
welche Symptome der primren Parkinsonschen Krankheit aufweisen,
leiden an der "idiopathischen Parkinsonschen Krankheit".
Patienten neigen dazu, den Ausbruch der ersten Symptome von
Parkinson mit akuten Traumen eines Unfalls, einer Operation oder
von extremer emotionaler Belastung in Verbindung zu bringen. Die
meisten Neurologen verneinen aber einen direkten Zusammenhang;
es ist jedoch vorstellbar, dass ein traumatisches Ereignis
Symptome auslsen kann, bevor sie eigentlich erscheinen wrden.
Dies sollte man aber nicht mit der eigentlich Verursachung der
Krankheit verwechseln. Ausserdem entwickeln die meisten Leute,
welche eine solch traumatisches Ereignis erleben, deswegen keine
Bewegungsstrungen, wie sie die Parkinsonsche Krankheit
darstellt.
Es sind auch sekundre
Erscheinungsformen von Parkinson bekannt. Es gibt chemische Stoffe,
welche den Dopamin-Metabolismus des Gehirns beeintrchtigen und
deren Anwendung ber einen lngeren Zeitraum zu Parkinsonschen
Symptomen fhren kann.
Obwohl es in
bestimmten Familien ein deutlich vermehrtes Vorkommen der
Parkinsonchen Krankheit gibt, sind bis zum jetzigen Zeitpunkt keine
Untersuchungen bekannt, die das Gen lokalisiert haben, welches fr
die Idiopathische Parkinsonsche Krankheit (hufigste Form von
Parkinson) verantwortlich gemacht werden kann.
Der vorherschende
neuropathologische Befund der Parkinsonschen Krankheit
charakterisiert sich durch einen Verlust von Neuromelanin, welches
dopaminerge Zellen der Substantia Nigra enthlt.

Es erscheint hier als angebracht, das Gehirn vom Evolutionren
Standpunkt aus zu betrachten:
-
Das hhere Gehirn
befasst sich mit dem Intellekt und fortgeschrittenen Fhigkeiten,
wie Bewegung, Fingerfertigkeit oder auch dem Empfang von
Sinneswahrnehmungen.
-
Die Funktion des
Kleinhirn ist dagegen eher primitiv; Indem es teilweise das
Hirnsystem umschliesst , deutet es seine Rolle als Stabilisator
oder Moderator an. Sein Aufgabenbereich umfasst das Gltten von
Bewegungen und Handlungen, sowie die unregelmssigen Impulse des
hheren Cortex zu kontrollierter Aktivitt zu regulieren.
Gleichzeitig erhlt es auch die Balance und die Haltung aufrecht.
-
Zwischen dem
Kleinhirn und dem benachbarten Ende der Wirbelsule befinden
sich schliesslich die Basalganglien. Diese gehren mitunter zu
den primitivsten Arealen des Gehirns und enthalten ein paar der
grundlegenden Regulationszentren fr die autonomen Funktionen,
wie auch fr die Koordination.
In einem bestimmten
Areal dieser Basalganglien befindet sich ein dnnes Band mit
pigmentierten Neuronen (die Substantia Nigra), deren Degeneration im
Ausbruch der Parkinsonschen Krankheit resultiert. Jedoch scheint die
Symptomatik nicht darin zu begrndet zu sein, dass diese Zellen
selbst zerstrt werden, sondern in dem damit einher gehenden Verlust
deren Neurotransmitter - Dopamin. Das mgliche Ergebnis ist eine
Degeneration der dopaminergen nigrostriatalen Bahnen. Es wird jedoch
angenommen, dass sich die Parkinsonschen Symptome erst nach Verlust
von 80% des Dopamins im Striatum klinisch ussern.
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