Was bedeutet Neuroplastizität bei Parkinson wirklich?

 

Einleitung

Gangunsicherheit und Stürze gehören zu den grössten Herausforderungen bei Parkinson. Viele Betroffene fühlen sich trotz Bewegung zunehmend unsicher. Ein zentraler Grund dafür liegt im Gleichgewichtssystem.

Parkinson beeinflusst nicht nur die Muskulatur, sondern auch.

  • Reaktionsfähigkeit
  • Körperwahrnehmung
  • automatische Ausgleichsbewegungen

Die Folge sind Unsicherheit beim Gehen und ein erhöhtes Sturzrisiko.

 

Grenzen klassischen Trainings

Kraft- und Ausdauertraining sind wichtig, trainieren das Gleichgewicht jedoch nur indirekt.
Gleichgewicht ist eine komplexe neurologische Leistung, bei der mehrere Systeme gleichzeitig zusammenarbeiten müssen.
 

Was effektives Gleichgewichtstraining ausmacht

Wirksames Gleichgewichtstraining:
fordert gezielt das Nervensystem
arbeitet mit wechselnden und instabilen Positionen
verbindet Wahrnehmung, Bewegung und Reaktion
wird individuell angepasst
 
Eine kontrollierte Herausforderung ist dabei entscheidend.

 
Zusammenhang mit Neuroplastizität

Gleichgewichtstraining aktiviert mehrere Gehirnareale gleichzeitig und gilt als besonders wirksamer Reiz für neuroplastische Anpassungen.

 
Fazit

Gleichgewichtstraining ist ein zentraler Bestandteil der Parkinson-Therapie.
Richtig umgesetzt, kann es helfen, Sicherheit im Alltag zu verbessern und das Sturzrisiko zu reduzieren.

 

Autor: Combo AG, Hersteller und Vertreiber der GIGER® MD® Therapie
Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Letzte Aktualisierung: 2026