Einleitung
Der Begriff Neuroplastizität wird bei Parkinson häufig verwendet. Gemeint ist die Fähigkeit des Gehirns, sich anzupassen und neue Verbindungen zu bilden. Viele Betroffene fragen sich, ob Lernen trotz Parkinson noch möglich ist. Die Antwort lautet: Ja – Neuroplastizität ist auch bei Parkinson vorhanden, benötigt jedoch gezielte Voraussetzungen.
Was ist Neuroplastizität?
Neuroplastizität beschreibt die Fähigkeit des Gehirns,
Diese Fähigkeit besteht ein Leben lang, kann bei neurologischen Erkrankungen jedoch eingeschränkt sein.

Neuroplastizität bei Parkinson
Bei Parkinson kommt es zu einem Verlust dopaminerger Nervenzellen. Dopamin ist wichtig für Bewegungssteuerung und motorisches Lernen. Dadurch werden Bewegungen weniger automatisch und Lernprozesse verlangsamt.
Wichtig:
Die Lernfähigkeit geht nicht verloren, sie benötigt jedoch gezielte Reize.
Warum Bewegung allein oft nicht genügt
Regelmäßige Bewegung ist wichtig, reicht jedoch häufig nicht aus. Gleichförmige Wiederholungen oder passives Üben erzeugen meist keinen ausreichenden Lernreiz.
Wie gezieltes Training helfen kann
Aufgabenorientiertes, abwechslungsreiches Training kann neuroplastische Prozesse fördern. Besonders wirksam sind:
Entscheidend ist die Qualität des Trainings, nicht die Dauer.
Fazit
Neuroplastizität ist auch bei Parkinson möglich, jedoch nicht automatisch. Gezieltes, strukturiertes Training ist entscheidend, um Lernprozesse im Gehirn zu unterstützen. Wie zum Beispiel mit der GIGER® MD® Therapie.
Autor: Combo AG, Hersteller und Vertreiber der GIGER® MD® Therapie
Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Letzte Aktualisierung: 2026